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Die Gemeinde Alpen liegt in der niederrheinischen Tiefebene und ist von den Städten und Gemeinden Kamp-Lintfort, Issum, Xanten, Sonsbeck, Wesel und Rheinberg umgeben. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Alpen, Bönninghardt, Menzelen und Veen. Alpen wurde 1074 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und bis etwa 1330 von dem Geschlecht „von Alpen“ beherrscht. Von 1330 bis 1422 besaßen die Vögte von Köln den Ort, die sich dann ebenfalls von Alpen nannten. 1354 erhielt Alpen Stadtrechte und später sogar das Münzrecht. Bis 1602 blieb Alpen im Besitz der Grafen von Neuenahr und fiel dann bis zur französischen Besetzung (1794-1815) in den Besitz der Grafen von Bentheim.

Daten der Gemeinde Alpen, Landkreis Wesel:
Gemeinde - Gemeindekennzahl: 05 1 70 004 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°31' östl. Länge / 51°35' nördl. Breite - Einwohner: 12.800 - Fläche: 59,55 km² - Postleitzahl: 46519 - Telefonvorwahl: 02802

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"Dinslaken macht Laune" ist das Motto der Stadt zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein. Erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten sind sowohl die Windmühle als auch die Wassermühle im Stadtteil Hiesfeld, weiterhin die Reste einer mittelalterlichen Burg (Teil des jetzigen Rathauses).

Daten der Stadt Dinslaken, Landkreis Wesel:
Große kreisangehörige Stadt - Gemeindekennzahl: 05 1 70 008 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°44' östl. Länge / 51°34' nördl. Breite - Höhenlage: 20,5 bis 113 m über NN - Einwohner: 71.200 - Fläche: 47,67 km² - Postleitzahl: 46535, 46537, 46539 - Telefonvorwahl: 02064

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Hamminkeln entstand 1975 aus den sieben ehemals selbständigen Gemeinden Brünen, Dingden, Hamminkeln, Loikum, Mehrhoog, Ringenberg und Wertherbruch.

Daten der Stadt Hamminkeln, Landkreis Wesel:
Mittlere kreisangehörige Stadt - Gemeindekennzahl: 05 1 70 012 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°34' östl. Länge / 51°43' nördl. Breite - Höhenlage: 22 m über NN - Einwohner: 27.400 - Fläche: 164 km² - Postleitzahl: 46499 - Telefonvorwahl: 02852, 02856, 02857, 02871, 02873

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Die Gemeinde Hünxe, die teilweise im südwestlichen Naturpark Hohe Mark liegt, ist durchweg ländlich geprägt. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1092 unter dem Namen de Hungese.

Daten der Gemeinde Hünxe, Landkreis Wesel:
Gemeinde - Gemeindekennzahl: 05 1 70 016 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°47' östl. Länge / 51°39' nördl. Breite - Höhenlage: 22 bis 66 m über NN - Einwohner: 13.700 - Fläche: 106,81 km² - Postleitzahl: 46569 - Telefonvorwahl: 02858 u. 02064

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Der Name Kamp kommt vom lateinischen campus und bedeutet Feld. Die Bezeichnung geht auf das Mittelalter zurück, da das Gebiet der Stadt hauptsächlich aus Sumpflandschaft bestand. Das war auch einer der Gründe, warum die Zisterzienser nicht, wie üblich, ihren Ordenssitz auf dem Land bauten, sondern auf eine Erhöhung, den Kamper Berg (Höhe: 45 m), verlegten. Aus dem Altfränkischen stammt der Name Lintfort, der soviel wie „Saum des Moores“ bedeutet.

Daten der Stadt Kamp-Lintfort, Landkreis Wesel:
Mittlere kreisangehörige Stadt - Gemeindekennzahl: 05 1 70 020 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°33' östl. Länge / 51°30' nördl. Breite - Höhenlage: 25 bis 28 m über NN - Einwohner: 40.700 - Fläche: 63,12 km² - Postleitzahl: 47456 - 47475 - Telefonvorwahl: 02842

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Moers (früher auch "Mörs") ist eine der kleinsten Großstädte Deutschlands. Sie ist die größte Stadt im Kreis Wesel. Die Stadt Moers besteht in ihren heutigen Grenzen erst seit der Gebietsreform 1975. Damals wurden die Gemeinden Kapellen und Rheinkamp in die Stadt Moers eingegliedert. Damit überschritt die Einwohnerzahl die 100.000-Grenze und machte Moers zur Großstadt. Nach der Volkszählung von 1987 wurde dies auch amtlich bestätigt.

Daten der Stadt Moers, Landkreis Wesel:
Große kreisangehörige Stadt - Gemeindekennzahl: 05 1 70 024 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°37'11" östl. Länge / 51°27'33" nördl. Breite - Höhenlage: 26 m über NN - Einwohner: 109.600 - Fläche: 67,68 km² - Postleitzahl: 47401 - 47447 - Telefonvorwahl: 02841

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Die Stadt Neukirchen-Vluyn liegt am linken Niederrhein im Kreis Wesel, benachbart sind Moers und Duisburg. Sie besteht aus den Stadtteilen Neukirchen, Vluyn, Vluynbusch und Niep mit insgesamt etwa 30.000 Einwohnern.

Daten der Stadt Neukirchen-Vluyn, Landkreis Wesel:
Mittlere kreisangehörige Stadt - Gemeindekennzahl: 05 1 70 028 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°31' östl. Länge / 51°30' nördl. Breite - Höhenlage: 30 bis 110 m über NN - Einwohner: 29.800 - Fläche: 43,5 km² - Postleitzahl: 47506 - Telefonvorwahl: 02845

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Das Zentrum des Ortes ist von einem breiten Grüngürtel umgeben, der seinen Ursprung in der Festung Rheinberg hat. Die Festung selbst wurde im 16. und 17. Jahrhundert errichtet und musste im dreißigjährigen Krieg mehrere Belagerungen über sich ergehen lassen. Es wechselten sich spanische, französische, niederländische, englische und zuletzt preußische Truppen ab. Sie galt in dieser Zeit als "Spielball" der Krieg führenden Mächte. Nach 1715 wurden die Anlagen geschleift. Gleichwohl sind ihre Reste noch gut zu erkennen. Rheinberg, das im Jahr 1232 das Stadtrecht erhielt, hat heute ca. 31.900 Einwohner.

Daten der Stadt Rheinberg, Landkreis Wesel:
Mittlere kreisangehörige Stadt - Gemeindekennzahl: 05 1 70 032 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°35' östl. Länge / 51°32' nördl. Breite - Höhenlage: 25 m über NN - Einwohner: 31.900 - Fläche: 75,15 km² - Postleitzahl: 47495- Telefonvorwahl: 47495

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Die Gemeinde Schermbeck liegt in Nordrhein-Westfalen (BRD) am Niederrhein im Regierungsbezirk Düsseldorf. Dort befindet sie sich im Kreis Wesel im südwestlichen Naturpark Hohe Mark. Sie besteht aus den Ortsteilen Altschermbeck, Bricht, Damm, Dämmerwald, Gahlen, Overbeck, Schermbeck und Weselerwald und hat eine Fläche von 110,73 km². Zum ersten Mal taucht "Scirenbeke" in Urkunden von 798/799 auf.

Daten der Gemeinde Schermbeck, Landkreis Wesel:
Gemeinde - Gemeindekennzahl: 05 1 70 036 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°52' östl. Länge / 51°41' nördl. Breite - Einwohner: 13.600 - Fläche: 110,73 km² - Postleitzahl: 46514 - Telefonvorwahl: 02853

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Sonsbeck ist eine Gemeinde im Kreis Wesel am Niederrhein (Nordrhein-Westfalen).

Daten der Gemeinde Sonsbeck, Landkreis Wesel:
Gemeinde - Gemeindekennzahl: 05 1 70 040 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°22' östl. Länge / 51°37' nördl. Breite - Einwohner: 8.600 - Fläche: 55,3 km² - Postleitzahl: 47665 - Telefonvorwahl: 02838

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Voerde verdankt seinen Namen einer Furt über einen Rheinarm, die dort zur Römer- und Frankenzeit existierte (die alte Schreibweise für Furt war "Fuerdt"). Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde Voerde 1244 als Lehnsgut und Burg der Abtei Werden. 1652 wird Voerde Herrlichkeit von brandenburgischen Gnaden mit eigener Gerichtsbarkeit. Den Rang einer Herrlichkeit verliert Voerde wieder, als es 1804 im Amt Götterswickerkamm aufgeht, das kurz darauf von Napoleon in eine "Mairie" umgewandelt wird. 1815/1816 erhält Voerde im Rahmen der preußischen Bürgermeister-Verfassung zum ersten Mal kommunale Selbstverwaltungsrechte als Gemeinde. Zur Bürgermeisterei Götterswickerhamm gehören damals die Gemeinden Voerde, Löhnen, Mehrum, Götterswickerhamm, Möllen und Spellen. 1873 erhält Voerde Anschluss an die Bahnstrecke zwischen Oberhausen und Arnheim. 1911 wird die Bürgermeisterei Götterswickerhamm in Bürgermeisterei Voerde umbenannt. 1922 schließen sich innerhalb der Bürgermeisterei die Gemeinden Möllen, Spellen und Voerde zur Gemeinde Voerde und die Gemeinden Löhnen, Götterswickerhamm und Mehrum zur Gemeinde Löhnen zusammen. Aus der Bürgermeisteri wird 1928 das Amt Voerde. 1950 entsteht durch die Vereinigung von Löhnen und Voerde schließlich die Gemeinde Voerde. Das ist zugleich die Geburtsstunde des Voerder Wappens. Auch nach der kommunalen Gebietsreform 1974/1975 bleibt Voerde selbstständig. 1981 wird Voerde bei einer Zahl von 34.321 Einwohnern Stadt.

Daten der Stadt Voerde, Landkreis Wesel:
Mittlere kreisangehörige Stadt - Gemeindekennzahl: 05 1 70 044 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°40' östl. Länge / 51°03' nördl. Breite - Höhenlage: 26 m über NN - Einwohner: 39.800 - Fläche: 53,5 km² - Postleitzahl: 46562 - Telefonvorwahl: 02855

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Anfang des 8. Jahrhunderts erwähnt eine Urkundenabschrift im Kloster Echternach im Zusammenhang mit einer Schenkung den Namen Wesel(e), einen großen Fränkischen Gutshof, der als Ausgangspunkt für die Entstehung der Stadt gelten muss. Er befand sich mit ziemlicher Sicherheit nahe dem heutigen Kornmarkt. Zu dieser Zeit wird auch die erste Holzkirche an der Stelle des heutigen Willibrordi-Doms erbaut. Zu Beginn des 12. Jahrhunderts fiel Wesel als Mitgift an die Grafen von Kleve. 1241 wurde Wesel Stadt mit umfangreichen Privilegien, im 15. Jahrhundert Hansestadt. Wesel war seinerzeit die wohlhabendste Stadt im Herzogtum Kleve und der größte Stapel- und Umschlagplatz im niederrheinischen Raum nach Köln. 1609 fällt Wesel mit dem Herzogtum Kleve an die Kurfürsten von Brandenburg und wird zu einer der größten Festungen ausgebaut. Aus dem 16. bis 19. Jahrhundert stammen eine Reihe von Festungsbauwerken, an denen vornehmlich Preußen und Frankreich gearbeitet haben. 1880 wurde der Festungsstatus der Stadt aufgehoben. Anschließed begann die Schleifung der Festungsanlagen. Der Grüngürtel, der heute die Innenstadt umgibt, wurde auf den ehemaligen Wällen der Festung angelegt.

Daten der Stadt Wesel, Landkreis Wesel:
Große kreisangehörige Stadt - Gemeindekennzahl: 05 1 70 048 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°37' östl. Länge / 51°39' nördl. Breite - Höhenlage: 24 m über NN - Einwohner: 64.400 - Fläche: 122,64 km² - Postleitzahl: 46483-46487 - Telefonvorwahl: 0281, 02859(Bislich), 02803(Büderich/Ginderich)

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Um 15 v. Chr. wurde das Römerlager Vetera Castra I auf dem Fürstenberg nördlich von Birten gegründet und während des Bataveraufstands 70 n. Chr. zerstört, worauf ein neues Lager, Vetera Castra II, auf der Bislicher Insel errichtet wurde. Wenig nordwestlich davon entstand zur gleichen Zeit eine Siedlung. Der römische Kaiser Marcus Ulpius Traianus verlieh diesem Ort, Colonia Ulpia Traiana, 110 Stadtrechte; diese Niederlassung wurde nach Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) zum zweitwichtigsten Handelsposten in der Provinz Niedergermanien. 275 wurde Colonia Ulpia Traiana von Germanen eingenommen, wurde aber Anfang des 4. Jahrhunderts zurückerobert. Mitte des Jahrhunderts allerdings nahmen die Überfälle der Germanen jedoch dermaßen zu, dass die Siedlung aufgegeben wurde. Im 5. Jahrhundert fingen Franken an, sich auf dem Xantener Gebiet niederzulassen. In der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts wurde bei der dortigen Kirche ein Stift angelegt, dessen Name "Sanctos (super Rhenum)" zuerst um 838 belegt ist. Diese Bezeichnung als "Ort der Heiligen" leitet sich aus dem ursprünglich an dieser Stelle vorhandenen Gräberfeld ab und bildet die Grundlage des heutigen Stadtnamens "Xanten". Während Xanten mit seinem durch Grundbesitz und Kirchenschätze bedeutenden Viktorstift noch 863 von Normanneneinfällen betroffen war, erscheint der weltliche Ort bereits im Jahr 1122 als Teil eines kaufmännischen Netzwerkes am Niederrhein. 1228 verlieh ihm der Kölner Erzbischof Heinrich von Molenark die Stadtrechte. Friedrich von Hochstaden legte 1263 den Grundstein für den gotischen Bau der Stiftskirche St. Viktor, der jedoch erst im 16. Jahrhundert vollendet wurde. Ende des 14. Jahrhunderts wurde in Xanten mit dem Bau einer steinernen Stadtbefestigung begonnen. Nach der Übernahme des Stadtregiments durch die Herzöge von Kleve 1444 stagnierte die Einwohnerzahl bis zum Ende des 18. Jahrhunderts durch Kriege, Missernten und der Verlagerung des Rheins bei etwa 2.500. 1802 wurde der Viktorstift durch die Franzosen säkularisiert, und es setzte eine weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage ein. Zwischen 1821 und 1825 wurden weite Teile der Stadtmauer abgerissen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde Xanten (nach Angaben des ehemaligen Kreis Moers) zu 85% zerstört. Dabei wurde auch der historische Dom St. Viktor durch Fliegerbomben getroffen und schwer beschädigt. Kanadische Truppen verloren nach eigenen Angaben mehr als 400 Soldaten bei der Eroberung Xantens, bis die verteidigenden Fallschirmjäger der Wehrmacht schließlich am 8. März 1945 kapitulierten. 1969 lebten in der Stadt an die 16.000 Einwohner. Ab 1975 wurden Gebäude restauriert, auf dem Gelände des ehemaligen Römischen Kastells das APX (Archäologischer Park Xanten) errichtet, ein teilweiser Wiederaufbau der alten Gebäude. Am 28. November 1988 erhielt Xanten den Titel eines „Staatlich anerkannten Erholungsortes“, dem ersten im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Daten der Stadt Xanten, Landkreis Wesel:
Gemeindekennzahl: 05 1 70 052 - Kfz.-Kennzeichen: WES - Geograph. Lage: 06°27' östl. Länge / 51°40' nördl. Breite - Höhenlage: 24 bis 75 m über NN - Einwohner: 21.000 - Fläche: 72,38 km² - Postleitzahl: 46509 - Telefonvorwahl: 02801 u. 02804

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